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Alles zum Thema Felgen

Sie sind: dick, dünn, auffällig, austauschbar, man kann mit ihnen Eindruck schinden und sich genauso gut für sie schämen… Nein, die Rede ist nicht von Ehegattinnen, sondern von Felgen.

Wo der herkömmliche Autofahrer einfach froh ist, günstige und belastbare Reifen mit orentlichen Radkappen erstanden zu haben, geht der Trend beim Autonarren dahin, die Gestalt seines Gefährtes zu großen Teilen über die Felgen zu definieren. Amerikanische Autoshows wie “Pimp my ride” zeigen, dass die Karosse nur schick wirkt, wenn sie mit ordentlich Metall an den Rädern bestückt ist. Doch was sollte man beim Kauf von Felgen beachten?

Chromfelgen, Foto: disco suicide_flickr

Das entscheidende Merkmal der Felge ist das Material, aus dem sie besteht. Weil “Chromfelgen” einfach eindrucksvoll klingt, denken viele, sie seien damit gut beraten. Doch das ist ein weit verbreiteter Trugschluss: Felgen aus Aluminium sind eine weitaus bessere Wahl. Zum einen, und das ist bei vielen Fahrzeugbesitzern ein wichtiger Faktor, sind Alufelgen weitaus günstiger. Zum anderen wiegen sie viel weniger, was sich positiv auf das Ansprechverhalten der Federung auswirkt. Ein weiterer Pluspunkt ist neben der sportlicheren Optik des Gefährts auch die bessere Belüftung der Bremsen.

Dennoch muss man auch beim Kauf von Alufelgen achtsam sein: Wenn diese nicht mit einem ABE oder einem TÜV-Gutachten versehen sind, sollte man besser die Finger davon lassen. Montiert man nämlich solche Felgen einfach an, erlischt automatisch die Betriebserlaubnis für das Fahrzeug.

Eine beratung beim technischen Überwachungs-Verein (TÜV) ist jedoch immer ratsam, da hier mit Experten geklärt werden kann, welche Felge mit welchem Reifen zulässig ist.

Wem es vor allem um das Aussehen seines Autos geht, der hat immer noch die Qual der Wahl zwischen einteiligen und merhteiligen Felgen. Da diese qualitativ keinen Unterschied machen, liegt es allein am Auge des Besitzers, was an den fahrbaren Untersatz geschraubt wird.

Tipps für die richtige Autopflege

Gepflegter Alfa Romeo, Quelle: RUD66_flickr

Die meisten sind zu faul, um ihr Auto richtig und regelmäßig zu pflegen. Die teueren Autowaschsalons möchte man auch nicht ständig aufsuchen. Doch Sie sollten einen Weg finden, ihr Auto den Vorschriften gemäß zu pflegen. Eine leuchtende Lackfarbe macht nicht nur mehr Spaß, sondern ist wichtig für die Verkehrssicherheit.

Oft möchte man das Auto einfach schnell wischen, genau vor der Haustür. Wenn der Nachbar es macht, dann dürfen Sie es auch? Falsch gedacht. Denn werden Sie erwischt, so kann es sie bis 1500 Euro Bußgeld kosten. Beim Waschen des Autos gehen nehmen Motoröl, Kraftstoffreste und viel Chemie zwar von ihrem Auto weg aber ins Erdreich rein. Damit verschmutzen Sie die Umwelt. Die professionellen Waschanlagen besitzen einen Ölabschneider. D.h. Schadstoffe werden umweltgerecht entsorgt und das Wasser wird recycelt. Wenn Sie trotzdem selbst waschen möchten, dann nutzen Sie dafür die vorgesehenen Waschboxen.

Warum sollte man sein Auto pflegen? Natürlich wenn man es weiter verkaufen will, lohnt es sich schon es vorher zu putzen. Das bringt bei dem Verkauf mindestens 500 Euro mehr. Außerdem ist Dreck aggressiv und wirkt sich negativ auf Lack und Blech aus. Machen Sie einmal jährlich, am besten im Frühling, eine Lackversiegelung mit Wachs. Damit erhalten Sie den Wert ihres Autos länger. Rost beispielsweise tritt dann viel weniger auf.

Wenn Sie auf lange Strecken gehen, achten Sie darauf, dass Ihre Scheinwerfer nicht verschmutzt sind. Denn sonst geben Sie kaum Licht und gefährden Ihre Sicherheit. Wenn Sie schon in die Waschstraße reinfahren, lassen Sie auch die Fahrzeugbeleuchtung kontrollieren. Insbesondere im Winter sollten Sie ihr Auto öfters waschen, da bei dem Wetter und grauem Himmel die Autos auf den Autobahnen schlecht gesehen werden.

Worauf muss bei einem Dachgepäckträger geachtet werden?

Sie fahren in den Urlaub und haben noch keinen Dachgepäckträger? Hier erhalten Sie Tipps für die Wahl eines guten Dachgepäckträgers für Ihre Reise.

Zunächst sollten Sie entscheiden, ob Sie Ihre Fahrräder ans Heck oder ans Dach montieren möchten. Der Dachträger hat vor allem den Vorteil billig zu sein. Allerdings kann es bei hoher Belastung bei voller Fahrt zu Sicherheitsproblemen durch Wind oder Geschwindigkeit kommen. Die Beladung ist ebenfalls mühevoll. Die Fahrradträger für die Anhängerkupplung sind in dem Fall viel angenehmer und können leicht angebracht werden. Ihre Fahrräder lassen sich ebenfalls schnell daran befestigen.

Stiftung Warentest hat in Kooperation mit ADAC die gegenwärtigen Angebote auf dem Markt getestet. Die beste Qualität für eine Anhängerkupplung liefert der Thule Euroway G2 920 für den Preis von 380 Euro. Der Thule 591 schnitt als bester Dachträger für nur 89 Euro ab. Beide können mit etwa 55 bis 60 Kilogramm belastet werden. Bei Elektrofahrrädern sollten Sie sich für das Modell Atera Strada Sport 2 für 325 Euro entscheiden.

Die Straße ist eben keine Theorie, und es kann bei der Fahrt zu gefährlichen Situationen kommen. Manchmal muss man schnell einer Gefahr ausweichen und ein Kurvenmanöver machen. Stiftung Warentest führte den so genannten Elchtest durch. Dabei haben viele angebotene Modelle Schwächen gezeigt. Nicht nur wurde viele Fahrradträger durch ein abruptes Ausweichen gelockert, sondern flog ein Fahrrad sogar runter, und zwar bei dem Modell Mont Blanc Explorer 2 (für 279 Euro erhältlich). Der Verkehrssicherheit entsprechend müssen alle gelockerten Fahrradträger von einem Fachmann erneut befestigt werden. Bei so einem Fall müssen Sie noch viel Warte- und Bearbeitungszeit während Ihres Urlaubs mit einrechnen. Da spricht der Eufab Raven, der im Test mit “gut” abgeschnitten hat, für sich. Denn dieses Modell kann man mit einem Schraubenschlüssel selbst nachziehen.

Klein und umweltfreundlich: Der Elektrovan Mia

Auf der Genfer Messe wurde der kleine Elektrovan Heuliez Mia zum Star. Angeblich sollen mehrere Hundert Vorbestellungen eingegangen sein, auch wenn die Produktion erst mit einer dreimonatigen Verzögerung im September startet. Das Unternehmen bestätigte Probleme bei der Zulieferung von Einzelteilen.

Der ehemalige VW-Arts Director Murat Günak hat schon wieder ein Glanzwerk abgeliefert. Der Mia erscheint nicht nur auf Grund seines Designs, sondern auch Umweltfreundlichkeit sympathisch. Drei Varianten soll es von dem elektrischen Microvan geben. Das erste Modell, ein Dreisitzer, soll 2,87 Meter lang sein und Schiebetüren haben. Es gibt aber auch einen Viersitzer zu kaufen, der 32 Zentimeter länger ist und sich durch einen Kastenaufbau mit 1500 Litern Ladevolumen auszeichnet. Die ursprüngliche Kalkulation der Preise war leider unzureichend. Daher wird das Auto nicht wie vorausgerechnet 15.000 Euro, sondern 22.500 Euro kosten.

Auch die Batterie bietet das französische Unternehmen Heuliez bei dem Mia in drei Leistungsstufen an. 6,12 und 18kWh soll sie groß sein, so dass der Kunde je nach benötigter Reichweite von 90 bis 250 Kilometer entscheiden kann. Die Batterie soll innerhalb von 2 Stunden wieder aufladbar sein und zwar an einer gewöhnlichen Steckdose. Als Akkus werden Lithium-Phosphat-Akkus verwendet, die bei dem geringen Gewicht des Mias von 825 kg, bei einem Kastenbau nur 10 Kilo mehr, vollkommen ausreichen. Es gibt bei dem elektrischen Fahrzeug kein Hitzeproblem, daher kann man auf die Kühlung verzichten. Diese Tatsache vereinfacht den Bau und senkt Kosten. Der Motor ist 24 PS stark und schafft 110 km/h.

Heuliez verkündete mehrere Vorbestellungen, die aus Frankreich und Deutschland gestellt wurden. Die Anfragen kommen von Städten und Versorgern, aber der Mia soll auch noch in diesem Jahr an Privatkunden verkauft werden. Die Produktionskapazität reicht bis zu 12.000 Autos pro Jahr.

Hauptsache sparsam

VW Tiguan Blue Motion, Quelle: M 93_flickr

Ökolabel sind für jeden Autohersteller inzwischen zur Pflicht geworden. Denn gerade in Zeiten von hohen Spritpreisen wollen die meisten Autokäufer ein besonders sparsames Modell erwerben. Doch die dafür zu zahlenden Aufpreise sind meist hoch.

Die Versprechen von Blue Motion,Efficent Dynamics & Co. sind hoch. Allerdings konnte im ADAC Autotest bestätigt werden, dass die Sparmodelle der Hersteller Mitsubishi,BMW und Mercedes zwischen 7 und 14 Prozent Sprit gegenüber herkömmlichen Modellen sparen.

Der Weg um Sprit zu sparen, ist bei den Autoherstellern sehr verschieden.

Volkswagen setzt z.B. mit seinem VW Golf 1.6 TDI BlueMotion neben der Energierückgewinnung durch die Bremsen auch auf eine Start-Stop-Automatik,getrimmte Motoren und optimierte Reifen.  Der Durchschnittsverbrauch liegt dabei nur bei 3,8 Litern und der Co2 Ausstoß bei 99 g/km. Dies sind 14 Prozent Spritersparnis bei einem Aufpreis von 1000€.

Bei Hyundai setzt man beim Hyundai i30 auf eine Start-Stop-Automatik, Energierückgewinnung und eine verbesserte Aerodynamik gibt es allerdings nicht. Dafür kostet der Aufpreis 270€ und es gibt eine Verbrauchsersparnis von 0,6 Litern  beim 1,6-Liter-Benziner.

Diese Ökomodelle lohnen sich zumindest zum Spritsparen nicht für jeden, denn rechnet man bei den aktuellen Spritpreisen den Mehrpreis auf die Ersparnis um, so sieht man,dass es sich erst nach 10-15 Jahren rentieren würde.

Allerdings so ergaben Studien des ADAC erlangen Ökolabel mit Spritersparnis einen höheren Wiederverkaufswert und somit auch einen geringeren Wertverlust.

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