Worauf muss beim Kauf eines Oldtimers geachtet werden?

Oldtimer, Quelle: RAW.hu_flickr
Beim Kauf eines Oldtimers sollte man wissen, worauf man achten sollte. Denn ein Kauf ist stets eine heikle Sache. Schließlich wollen Sie verhindern, dass der Oldtimer nur in der Garage steht, weil die Reparaturkosten zu hoch liegen.
Bevor Sie sich dafür entscheiden, einen Oldtimer zu kaufen, sollten Sie wissen, dass es ein teures Hobby ist. Nur 25.000 Euro für einen Ferrari 400i oder 412 für einen Zwölfzylinder klingt erstmal verlockend, doch das sind nicht die letzten Kosten, die Sie für einen Oldie aufwenden müssen. Meistens sind es die Ersatzteilpreise, die bei solchen Autos in die Höhe schießen. Das wäre zum Beispiel bei einem Mercedes SL aus den 70ern ganz anders. Ein Motordefekt bei einem Ferrari kann schon einen Totalschaden bedeuten, während der Mercedes mit leichten Reparaturen wieder fahrfähig wäre.
Allerdings sparen Sie Geld bei Steuern und Versicherungen. Alle Fahrzeuge, die vor 30 Jahren zugelassen wurden, werden mit etwa 190 Euro pro Jahr besteuert. ADAC, Classic Car, AXA, HDI und Gothaer beispielsweise bieten Spezialtarife für Oldtimer an. Oldtimer-Besitzer gehen mit Ihren Autos bekanntlich vorsichtig um und Schadensfälle sinken mit der Stückzahl auf den Straßen. Daher sind Beiträge sehr klein.
Um sich über den aktuellen Preis eines Oldtimers zu informieren, machen Sie Online-Recherche auf den großen Kfz-Marktplätzen. Fachzeitschriften verfügen ebenfalls über Listen und bieten einen guten Überblick. Privatanbieter sind immer günstiger, Händler dagegen bieten eine Garantie. Sie sollten über Fachwissen verfügen, wenn Sie das Fahrzeug sichten. Legen Sie nicht die Meinung der Kfz-Handwerker auf die goldene Wage. Denn wenn diese an so einem Auto noch nicht selbst restauriert haben, können Sie auch ganz falsch liegen. Falls Sie niemand aus dem Freundeskreis beraten kann, ziehen Sie Oldtimer-Clubs zur Hilfe.




















