
Stau, Quelle: epSos.de_flickr
Sommerzeit heißt jedes Jahr nicht nur überfüllte Badeseen und Schwimmbäder sondern vor allem volle Autobahnen in Deutschland und den angrenzenden Ländern. Jetzt hat der ADAC veröffentlicht dass momentan zur Hauptsaison auch noch auf auf insgesamt 1.800 Streckenkilometern gebaut wird. Vor allem im Ruhrgebiet gibt es derzeit etliche Behinderungen.
Nicht nur dass der Verkehr sonst auch schon auf allen Strecken stockt, jetzt haben die Sommerferien begonnen was nun wohl das absolute Chaos verursachen wird. Wer mit den Kindern in Urlaub fahren will oder geschäftlich unterwegs ist kann sich schon mal auf Kilometer des Stehens gefasst machen.
Vor allem betroffen sind die Autobahnen um Berlin herum. Vor allem auf dem Berliner Ring kommt es immer wieder zu Problemen. Auch auf der A2 befürchten Experten das Schlimmste. Auch in Hamburg soll es vergleichsweise schlimm werden.
Wer sich auf den Weg in den Urlaub machen will sollte also auf keinen Fall die Nerven aus Stahlseilen daheim vergessen. Geduld ist wohl das wichtigste was man dieses Jahr in sein Reisegepäck für den Sommer mit aufnehmen sollte. Es ist nicht gerade schön wenn der Urlaub auf diese Art und Weise beginnt und man wenn man angekommen ist erst einmal einige Zeit damit verbringen den Stress von der Autobahn wieder los zu werden. Am hilfreichsten ist es, vor allem wenn man mit Kindern reist, immer ausreichend Ablenkung mit dabei zu haben. Das können Hörpsiele und auch Reisespiele sein, hauptsache Beschäftigung.
Der ADAC empfiehlt außerdem immer ausreichend Getränke und haltbare Lebensmittel dabei zu haben. Denn im Falle eines riesen Staus ist es immer wichtig versorgt zu sein, erst recht wenn der Stau bei sommerlichen Temperaturen über Stunden andauert!

Der Renault Alpine A110, Foto: passion-for-wheels_flickr
Als Flunder wird die Alpine A110 1600 S von Renault auch bezeichnet. Das Coupé aus der 70ern ist optisch zwar ganz ansprechend und hat eine gute Straßenlage, aber kann mit Komfort nicht gerade glänzen.
Ein Rallye-Wagen war die Alpine und der Fahre sollte gut in sein Auto passen, da er sonst beim Rennen wenig Freude hatte. Die klassischen Schalensitze des Sportwagens lassen sich nämlich nur in die Längsrichtung verstellen und bieten daher wenig Spielraum. Der Fahrer darf zudem nicht größer als 180cm sein, da es sonst ein bisschen eng wird. Der Einstieg ist ebenfalls ein Abendteuer und fordert dem Fahrer ein Mindestmaß an Gelenkigkeit ab.
Jeder Tuningfreund, der Wert auf ein lautes Gefährt und monströses Röhren und Fauchen legt, könnte sich aber dennoch in die Alpine verlieben, denn sie ist unverkenntbar laut und vibriert zudem, sobald der Motor läuft. Der Oltimer lässt sich jedoch überraschend leicht fahren und auch das Fünfgang-Getriebe läuft angenehm rund und lässt sich verhältnismäßig gut bedienen.
Die Bremse und die Kupplung sind ebenfalls recht fahrerfreundlich und mit dem kleinen, platten Flitzer fährt es sich dank des geringen Gewichts von gut 700 kg durchaus zügig. Wen der Krach also nicht stört, der kann schöne Fahrerlebnisse sammeln.
Allerdings sei Vorsicht geboten, für Personen, die an Rückenproblemen leiden. Wer am Einstieg noch nicht scheitert, wird spätestens durch die harte Federung des Wagend einen Dämpfer erhalten und auch der Platz im Innenraum ist extrem knapp bemessen, so dass man in der Bewegungsfreiheit recht eingeschränkt ist.
Die Flunder ist also ein Auto für echte Liebhaber, die auch über die verschiedenen Mängel hinwegsehen möchten und gut auf Gespräche mit ihrem Beifahrer verzichten könnten. Dafür ist es im Innenraum bei der Fahrt nämlich schlichtweg zu laut.

BMW 328 aus dem Jahr 1938, Foto:rocco delillo_flickr
Der BMW 328 ist und bleibt eines der Autos, die die Automobilgeschichte am meisten geprägt haben. Neben dem VW Käfer, Lamborghini Miura und wenig anderen ist der BMW 328 ein absoluter Star, der außerhalb der normalen schönen Ästhetik steht. Wer den BMW wirklich entworfen hat, ist unklar. Als Väter des außergewöhnlich Automobils werden jedoch des Öfteren Rudolf Schleicher und Fritz Fiedler genannt. Auch wenn manchmal der Name Peter Szymanowski als Designer fällt. Genaue Dokumente gibt es nicht.
Sie sollen das Fahrezeug in der Fabrik in Eisenach im Jahr 1936 gebaut haben. Der 328 wog nur noch 780 kg, ein Rekord für die damalige Zeit. Im Juni 1936 kam es zum ersten Mal zu Einsatz beim Eifelrennen auf dem Nürburgring. Jakob Henne, der berühmte Fahrer, konnte alle Vorteile ausnutzen und gewann das Rennen vor etwa 250.000 Zuschauern. Das Fachpublikum war begeistert. Erst Ende 1937 konnte das Auto an private Kunden geliefert werden. Die letzten Exemplare wurden mitten im Krieg hergestellt, 1940, und waren einigen Angaben zu Folge bis 136 PS stark. Dabei kann man ruhig erwähnen, dass die Version mit 80 PS bereits 160 km/h schnell fahren konnte.
Nach dem 2. Weltkrieg war BMW eine lange Zeit nicht mehr Konkurrenz fähig, zumindest auf den Rennstrecken. Die Fabrik in Eisenach wurde vom russischen Militär übernommen. Doch die Fahrzeuge aus privatem Besitz waren durchaus öffentlich vertreten. In Großbritannien boomte der Wagen weiter. Er wurde unter der Markenbezeichnung Frazer Nash verkauft. Nach dem Krieg arbeitete der Gründer des 328, Fritz Fiedler, in Bristol für eine Fabrik, die die Produktionsrechte gekauft hatte. Fiedler war in der Lage den 2-Liter-Sechszylinder ständig weiterzuentwickeln, so dass das Auto noch Mitte der 50er Jahre mit anderen mithalten konnte. Auf Rennstrecken wurde 328 von Cooper, Lotus und Lister eingesetzt.

Oldtimer, Quelle: RAW.hu_flickr
Beim Kauf eines Oldtimers sollte man wissen, worauf man achten sollte. Denn ein Kauf ist stets eine heikle Sache. Schließlich wollen Sie verhindern, dass der Oldtimer nur in der Garage steht, weil die Reparaturkosten zu hoch liegen.
Bevor Sie sich dafür entscheiden, einen Oldtimer zu kaufen, sollten Sie wissen, dass es ein teures Hobby ist. Nur 25.000 Euro für einen Ferrari 400i oder 412 für einen Zwölfzylinder klingt erstmal verlockend, doch das sind nicht die letzten Kosten, die Sie für einen Oldie aufwenden müssen. Meistens sind es die Ersatzteilpreise, die bei solchen Autos in die Höhe schießen. Das wäre zum Beispiel bei einem Mercedes SL aus den 70ern ganz anders. Ein Motordefekt bei einem Ferrari kann schon einen Totalschaden bedeuten, während der Mercedes mit leichten Reparaturen wieder fahrfähig wäre.
Allerdings sparen Sie Geld bei Steuern und Versicherungen. Alle Fahrzeuge, die vor 30 Jahren zugelassen wurden, werden mit etwa 190 Euro pro Jahr besteuert. ADAC, Classic Car, AXA, HDI und Gothaer beispielsweise bieten Spezialtarife für Oldtimer an. Oldtimer-Besitzer gehen mit Ihren Autos bekanntlich vorsichtig um und Schadensfälle sinken mit der Stückzahl auf den Straßen. Daher sind Beiträge sehr klein.
Um sich über den aktuellen Preis eines Oldtimers zu informieren, machen Sie Online-Recherche auf den großen Kfz-Marktplätzen. Fachzeitschriften verfügen ebenfalls über Listen und bieten einen guten Überblick. Privatanbieter sind immer günstiger, Händler dagegen bieten eine Garantie. Sie sollten über Fachwissen verfügen, wenn Sie das Fahrzeug sichten. Legen Sie nicht die Meinung der Kfz-Handwerker auf die goldene Wage. Denn wenn diese an so einem Auto noch nicht selbst restauriert haben, können Sie auch ganz falsch liegen. Falls Sie niemand aus dem Freundeskreis beraten kann, ziehen Sie Oldtimer-Clubs zur Hilfe.