Heiß geliebt: Der BMW 328

BMW 328 aus dem Jahr 1938, Foto:rocco delillo_flickr
Der BMW 328 ist und bleibt eines der Autos, die die Automobilgeschichte am meisten geprägt haben. Neben dem VW Käfer, Lamborghini Miura und wenig anderen ist der BMW 328 ein absoluter Star, der außerhalb der normalen schönen Ästhetik steht. Wer den BMW wirklich entworfen hat, ist unklar. Als Väter des außergewöhnlich Automobils werden jedoch des Öfteren Rudolf Schleicher und Fritz Fiedler genannt. Auch wenn manchmal der Name Peter Szymanowski als Designer fällt. Genaue Dokumente gibt es nicht.
Sie sollen das Fahrezeug in der Fabrik in Eisenach im Jahr 1936 gebaut haben. Der 328 wog nur noch 780 kg, ein Rekord für die damalige Zeit. Im Juni 1936 kam es zum ersten Mal zu Einsatz beim Eifelrennen auf dem Nürburgring. Jakob Henne, der berühmte Fahrer, konnte alle Vorteile ausnutzen und gewann das Rennen vor etwa 250.000 Zuschauern. Das Fachpublikum war begeistert. Erst Ende 1937 konnte das Auto an private Kunden geliefert werden. Die letzten Exemplare wurden mitten im Krieg hergestellt, 1940, und waren einigen Angaben zu Folge bis 136 PS stark. Dabei kann man ruhig erwähnen, dass die Version mit 80 PS bereits 160 km/h schnell fahren konnte.
Nach dem 2. Weltkrieg war BMW eine lange Zeit nicht mehr Konkurrenz fähig, zumindest auf den Rennstrecken. Die Fabrik in Eisenach wurde vom russischen Militär übernommen. Doch die Fahrzeuge aus privatem Besitz waren durchaus öffentlich vertreten. In Großbritannien boomte der Wagen weiter. Er wurde unter der Markenbezeichnung Frazer Nash verkauft. Nach dem Krieg arbeitete der Gründer des 328, Fritz Fiedler, in Bristol für eine Fabrik, die die Produktionsrechte gekauft hatte. Fiedler war in der Lage den 2-Liter-Sechszylinder ständig weiterzuentwickeln, so dass das Auto noch Mitte der 50er Jahre mit anderen mithalten konnte. Auf Rennstrecken wurde 328 von Cooper, Lotus und Lister eingesetzt.




















